Rezension: „Barbara“ von Joseph Roth

„Barbara“ ist eine sehr hoffnungslose Geschichte. Der Stil ist nicht übertrieben dramatisch, wodurch die Trostlosigkeit des Inhalts noch stärker zur Geltung kommt. Die Frau steht ihrem eigenen Leben geradezu unbeteiligt gegenüber, zum Beispiel auf ihrer Hochzeit:

Barbara saß da, als säße sie auf der Hochzeit einer Freundin.

Nur für ihr Kind, das sie als Witwe alleine großziehen muss, scheint sie ihre Gleichgültigkeit abzulegen. Sie arbeitet hart, um ihrem Sohn später auch eine gute Bildung ermöglichen zu können.

Nur einmal verliebt sie sich –

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