Musikalischer Mittwoch: „Mondscheinsonate“ von Ludwig van Beethoven

Die Sonate wird häufig mit „Im Mondschein“ betitelt und wurde 1801 von Beethoven komponiert. Sie ist der Gräfin Giulietta Guicciardi gewidmet.

Die Form des Klavierstücks ist bemerkenswert. Die Noten tragen die Anmerkung „Sonata quasi una fantasia“ – übersetzt in etwa „Sonate, so gut wie eine Fantasie“. Mit „Fantasie“ ist hier nicht die persönliche Vorstellungskraft eines Menschen gemeint, sondern eine weitere Musikform. Das ist insofern bemerkenswert, alsdass Musik damals noch sehr strengen Regeln unterlag. Bestimmte Dinge „durfte“ ein Komponist einfach nicht machen. Beethoven war maßgeblich daran beteiligt, diese strengen Regeln nicht nur erweitern und weiterzuentwickeln, sondern auch allmählich aufzubrechen.

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