Rezension: „Die weiße Massai“ von Corinne Hofmann

Corinne Hofmann verliebt sich 1988 im Urlaub in einen Massai und beschließt, zurückzukehren und ihn später zu heiraten. Nach vielen Irrungen und Wirrungen finden sie tatsächlich zueinander – doch nicht nur die kulturellen Unterschiede und Kommunikationsprobleme erweisen sich als Herausforderung. Das größere Hindernis scheint Lketingas Eifersucht und Misstrauen zu sein. Immer wieder unterstellt er Corinne, sie würde mit anderen Männern fremdgehen. Sein Misstrauen isoliert sie zunehmend und 1990 beschließt sie, mit ihrer Gemeinsamen Tochter zu Corinnes Familie in die Schweiz zurückzukehren.

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Rezension: „Barbara“ von Joseph Roth

„Barbara“ ist eine sehr hoffnungslose Geschichte. Der Stil ist nicht übertrieben dramatisch, wodurch die Trostlosigkeit des Inhalts noch stärker zur Geltung kommt. Die Frau steht ihrem eigenen Leben geradezu unbeteiligt gegenüber, zum Beispiel auf ihrer Hochzeit:

Barbara saß da, als säße sie auf der Hochzeit einer Freundin.

Nur für ihr Kind, das sie als Witwe alleine großziehen muss, scheint sie ihre Gleichgültigkeit abzulegen. Sie arbeitet hart, um ihrem Sohn später auch eine gute Bildung ermöglichen zu können.

Nur einmal verliebt sie sich –

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Rezension: „Meister Zacharius“ von Jules Verne

Uhrmachermeister Zacharius gehört zu den besten seines Berufs und gilt als der Uhrmacher schlechthin. Doch seit einiger Zeit ist er zutiefst bedrückt: Eine kunstvolle Uhr nach der anderen bliebt stehen, ohne dass sich eine Ursache findet. Zunehmend geht es auch mit seiner eigenen Gesundheit bergab, die an das Schicksal seiner Uhren gebunden zu sein scheint…

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Michel Peissel: „Land ohne Horizont – Reisen in das unentdeckte Tibet“

Der Reisebericht beschreibt eine Expedition ins Changtang, eine entlegene und weitestgehend unerforschte Gegend Tibets. Michel Peissel beschreibt in dem Buch sowohl die Landschaft, Flora und Fauna als auch die Menschen, die dort leben. Historische, biologische und politische Hintergründe werden immer wieder aufgegriffen. Die Art, wie diese Hintergründe in den Text eingebaut sind, hat mir sehr gut gefallen.

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